
B-65280GE/02 FANUC AC-SPINDELMOTOREN Serie αi 2. ERLÄUTERUNG DER BETRIEBSMODI
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2.5.9 Anzahl der Fehlerimpulse bei Spindelsynchronisation
Dieser Unterabschnitt beschreibt das Verfahren zur Berechnung der
Anzahl der Fehlerimpulse (Positionsfehler) der einzelnen Spindeln im
Spindelsynchronisations-Modus sowie die zu überprüfenden Punkte,
wenn der berechnete Wert sich von der tatsächlichen Anzahl der Feh-
lerimpulse unterscheidet.
(1) Berechnen der Anzahl der Fehlerimpulse bei Spindelsynchronisation
Wenn die Spindel mit konstanter Drehzahl rotiert, wird die Anzahl der
Fehlerimpulse wie folgt berechnet:
)
1
(
1
)( 60
)
1
(min
).Impuls/Umd(4096
)Impuls(
erstärkungPositionsv
ehzahlSynchrondr-Spindel
lseFehlerimpuder Anzahl
−
×
−
×
s
s
Beispiel :
Bei einer Spindel-Synchrondrehzahl von 1.000 min
-1
und einer Po-
sitionsverstärkung von 20 s
-1
gilt:
(Impuls) 3413.c
20
1
60
1000
4096lseFehlerimpuder Anzahl a=××=
(2) Prüfen der Anzahl der Fehlerimpulse bei Spindelsynchronisation
Wenn sich die anhand der Diagnose bestätigte Anzahl der Fehlerimpulse
bei Spindelsynchronisation erheblich vom berechneten Wert unterschei-
det, prüfen Sie Folgendes:
(a) Spindeldrehzahl (kann mithilfe der CNC-Anzeige der tatsächlichen
Drehzahl überprüft werden)
(b) Motordrehzahl-Anzeige auf dem Spindelmotor-Bildschirm oder der
Spindelprüfkarte
(c) Tatsächliches, sich aus der Spindeldrehzahl- und der Motordreh-
zahl-Prüfung nach (a) und (b) ergebendes Übersetzungsverhältnis
zwischen Spindel und Motor
(d) Spindel-Motor-Übersetzungsverhältnis-Parameter (Nrn. 4056 bis
4059)
(e) Positionsverstärkungs-Parameter (Nrn. 4065 bis 4068)
(f) Verwendung der Getriebestufen-Auswahlsignale (CTH1A, CTH2A)
für die Ansteuerung (Dieser Punkt kann auf dem Spindelmo-
tor-Bildschirm oder dem PMC-Signal-Statusbildschirm überprüft
werden.)
ANMERKUNG
Wenn als Auflösungseinstellung des Übersetzungsverhältnisses 1/100 Einheit gewählt wurde
(Bit 1 von Nr. 4006 wurde auf 0 gesetzt), kann sich die tatsächliche Anzahl der Fehlerimpulse
wegen des Übersetzungsverhältnis-Bruches vom berechneten Wert unterscheiden.
In derartigen Fällen kann die Differenz zwischen der tatsächlichen Anzahl der Fehlerimpulse
und dem berechneten Wert durch Wählen der 1/1.000 Einheit als Getriebestufenverhält-
nis-Auflösungseinstellung (Bit 1 von Nr. 4006 wird auf 1 gesetzt) verringert werden.